Stelle alle nicht notwendigen Signale ab und aktiviere nur Anrufe wichtiger Kontakte. Kalender- und Navigationshinweise dürfen bleiben, Werbe-Pushs nicht. Verstecke Badges, die dich jagen. Ein Leser platzierte Messenger in einen zweiten Screen, wodurch Reflexgriffe seltener wurden. Kluge Defaults bedeuten, dass die ablenkende Option nie die leichteste ist. So schützt du dich nicht vor Technik, sondern vor Reizen, die deine Absichten unterlaufen.
Definiere Räume, in denen Geräte pausieren: Esstisch, Schlafzimmer, Spaziergänge. Ein schlichtes Körbchen am Eingang wird zur Parkstation, ein Ladeplatz außerhalb des Schlafzimmers normalisiert Distanz. Anfangs entsteht FOMO, danach weitet sich die Wahrnehmung: Gerüche, Blicke, Atem. Dieses tägliche Training zeigt, dass Präsenz nicht mit App-Blockern beginnt, sondern mit konkreten Orten, an denen du dich und andere als wichtigstes „Signal“ behandelst.
Nutze Fokus-Modi, App-Limits und Zeitpläne so, dass sie deine besten Absichten spiegeln. Ein Leserin-Segment berichtete, wie ein getrennter Fokus für Familie, Arbeit und Kreativität Reibung verringerte. Setze Reibung dort, wo du aus Gewohnheit tappst: zusätzliche PIN, Schwarzweiß-Modus, Entfernen der Suchleiste. Erhöhe Leichtigkeit bei erwünschtem Verhalten: Lese-App im Dock, Notiz-Widget, Timer schnell erreichbar. Kleine Hebel, große Wirkung im Alltag.